Aufbaukurs Mediative Prozessbegleitung in Organisationen ab Juni 2026

Aufbaukurs Mediative Prozessbegleitung in Organisationen ab Juni 2026

Vor-Ort beim AnbieterMediator:innen

Kursbeschreibung

Allgemeines

Im Laufe unserer Arbeit als Mediator:innen erhalten wir zunehmend Anfragen und Aufträge aus Organisationen, die nicht unmittelbar mit einer Konfliktbearbeitung verbunden sind. Dabei geht es beispielsweise um Veränderungsprozesse, neue Aufgaben, herausfordernde Situationen, Krisenbewältigung.

Beim Begleiten dieser Prozesse haben wir erfahren, dass die mediative Haltung und auch Vorgehenssystematik für unsere Auftraggeber:innen sehr nützlich war, um die jeweiligen Prozesse zu gestalten und zu bewältigen.

Der Aufbaukurs Mediative Prozessbegleitung in Organisationen ist Ergebnis dieser Erfahrungen und gibt diese weiter.

Die Weiterbildung zielt darauf ab, Mediationskompetenz zu einer Beratungskompetenz eigener Art auszubauen, die geeignet ist, Organisationen in wichtigen Fragen ihrer Entwicklung prozessual zu begleiten.

Es geht darum, sich die in der Mediationsausbildung erlangten Kompetenzen bewusst zu machen und diese in der Begleitung von Entwicklungsprozessen in Organisationen gezielt zu nutzen.

Der Aufbaukurs wendet sich an Mediator:innen, mit einer Grundausbildung in Mediation von 120 h. Die Teilnehmenden sollten Erfahrungen mit dem System Organisation gemacht haben und ein Praxisprojekt durchführen können.

Inhalt und Aufbau der Ausbildung

Der Aufbaukurs umfasst sechs Präsenztage aufgeteilt in drei Blöcke à zwei Tagen sowie einen halben Tag Supervision in der Kleingruppe, außerdem Selbststudium, Intervision und ein Praxisprojekt.

Inhaltliche Schwerpunkte

Block 1

  • Verfahren der mediativen Prozessbegleitung

  • Rolle und Haltung als Prozessbegleiter:in

  • Auftragsklärung

Block 2

  • Begleitungsarbeit im Prozess

  • Prozessschritte gestalten

  • Methodeneinsatz

Block 3

  • Besondere Dynamiken

  • Prozessbegleitungssicherheit

  • Prozessbegleitung abschließen

Das Arbeiten in den Seminarblöcken ist gekennzeichnet von thematischen Inputs der Referent:innen, praktischen Übungen, Fallanaarbeit, Rollenspielen sowie Reflexionen im Plenum und in Kleingruppen. Dabei werden die Erfahrungen und Kompetenzen der Teilnehmenden aktiv mit einbezogen.